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Sichere Kunst, auf Dauer und im Transit!

Gerade weil Kunst verunsichert, sollte sie versichert sein. Was bedeutet das? und worauf muss geachtet werden? Zu diesen Fragen nun eine kleine Improvisation über die Gleichzeitigkeit von Verunsicherung und Versicherung von Kunst, die treffend in einem Wort benannt werden kann: Artekuranz.

Die Resonanz auf ein bedeutendes Kunstwerk mag unterschiedlich sein, doch eine gewisse Verunsicherung schwingt in jedem Fall mit. Neue Kunst irritiert schon in der Anschauung – nicht selten löst sie gar nervöse Reaktionen beim Betrachter aus. Ältere Werke sind zwar arriviert, doch längst nicht passé. An ihnen verunsichert die Aufgabe, den erreichten Werkszustand auf unbestimmte Zeit zu konservieren. Eine doppelte Verunsicherung geht also von alter und neuer Kunst aus. Jeder Schmiss, jeder Kratzer, jeder Bruch, alle äußeren und Fremdeinwirkungen führen irreparable Spuren herbei. Ein Unfall ist, was nicht der Fall sein darf. Reparaturen sind schwierig und eine restaurative Wiederherstellung spendet nur Trost in der Not. Die durch seinen Besitz getragenen Unsicherheiten verschmelzen daher unmittelbar mit den in der Betrachtung des Kunstwerks erlebten Verunsicherungen. Dass Kunst, die verunsichert, nicht unversichert bleiben kann, ist schließlich die alle gegenwärtige Kunst gleichermaßen treffende Ironie.

Die wirksame Versicherung beginnt am Werk. Sie ist weniger Ergebnis von aktuarischen Kalkülen, sondern einer Expertise, die auf praktische Erfahrungswerte aufbaut und mit feinsinnigem Kunstverständnis gewürzt ist. Die Zahl, das Metrum der Bemessung und Berechnung, tritt hinter jene verunsichernde Existenzweise des Werks zurück, das, sei es als anspruchsvoller Passagier, empfindsames Exponat oder einfach als genügsamer Gast oder Mitbewohner in den eigenen vier Wänden, Sicherheit und Geborgenheit fordert. Seine Einzigartigkeit und Fragilität verlangen ein sachverständig geschliffenes Gespür für Materialität, Aufbau und strukturelle Beschaffenheit. Sicherheit geht aber erst aus einer fein abgestimmten Spannung der verschiedenen Parameter, wie Wert, Ort, Zeit, Transportwege, Beförderungsmittel, Verpackungen, Lager- und Lieferbedingungen, hervor. Sämtliche Unbekannte müssen ermittelt und Ensemble komponiert werden. Nur eine auf die Besonderheiten der Werke abgestimmte Ablauforganisation und Risikoberechnung kann den prekären und prätentiösen Gegenstand der Kunst auch auf der Reise und auf Dauer versiegeln.

Die Einzigartigkeit des Kunstwerks hat ihren Gegenwert, in dem mit seinem Besitz getragenen Risiko. Dieses kann zwar nicht verringert werden, doch natürlich lässt es sich versichern. Maßgebend sind dafür die je individuellen Eigenschaften des Werks. Sie erkennen und verstehen, dafür steht der Name Artekuranz, der mehr bedeutet als eine nur auf den Kunstwert bezogene Absicherung. Er steht vor allem für die Sicherheit des Kunstwerks selbst. Denn ein besonderes Werk muss auf besondere Weise versichert werden.


Timo Kaabi Linke, Philosoph
News

Mai 2017: Lesenswerter Artikel in der Zeitschrift 7 Werk.

Bernd Ziegenrücker, Geschäftsführer der Artekuranz gibt Einblicke und Empfehlungen zum Thema Sicherungen und Versicherungen

Artekuranz empfiehlt: Niederösterreich - Oper Klosterneuenburg ab 8.7.2017 - Le Comte Ory

Im stilvollen Freiluftambiente des barocken Kaiserhofs von Stift Klosterneuburg besuchen jährlich an die 10.000 Zuseherinnen und Zuseher das Opernfestival vor den Toren Wiens. Im Laufe der Jahre haben sich die alljährlichen Produktionen zu einem Fixpunkt der sommerlichen Kulturlandschaft Österreichs entwickelt. Die fabelhafte Akustik des Hofes verlangt keine Verstärkungstechnik. Der Kaiserhof bietet 840 Opernfreunden Platz.

Artekuranz expandiert weiter als Spezialmakler für Kunstversicherungen

Dr. Sabine Ziegenrücker, Kunsthistorikerin und Versicherungsfachfrau mit weitreichenden Erfahrungen im zeitgenössischen Kunstbetrieb ebenso wie als Kunstsachverständige für Versicherer, wird zukünftig mit der Artekuranz zusammenarbeiten.

Artekuranz ist der führende Versicherungsmakler für Galerien und Auktionatoren sowie für Sammler und Ausstellungshäuser. Der Erfolg des Unternehmens ist das Ergebnis einer klaren Zielgruppenorientierung. Die Versicherung von Kunst benötigt spezifisches Knowhow aus den zwei Branchen: Kunst und Versicherung.

Die komplexe Sicherheitsthematik einzigartiger Objekte bedarf einer besonderen Beratung. Aufgrund hoch spezialisierter Produkte, wird Artekuranz als Versicherungsmakler vom Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG) und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) empfohlen. Die Erweiterung des Teams durch die Kooperation mit Dr. Sabine Ziegenrücker setzt diese konsequente Entwicklung als Spezialmakler der Kunstbranche um einen wichtigen Schritt fort